Unsere Förderer2019-08-13T14:21:56+00:00

Unsere Förderer

Auf dieser Seite werden wir das Andenken
an Menschen ehren, die uns geholfen haben,
Heimat zu bewahren.

Günter Wening (+ 11.06.2017)

„Ich möchte etwas für die
Schönheit der Landschaft tun.
Wie kann ich Sie unterstützen?“

So meldete sich im Sommer 2009 Günter Wening
bei Josef Göppel. Ihn hatte die Arbeit der Landschafts-
pflegeverbände in seiner fränkischen
Heimat überzeugt. Beide trafen sich danach zu mehreren Wanderungen, bei denen sich herausstellte, dass Wening ein profunder Kenner der heimischen Flora und Fauna war, wusste, welche Pflanzen und Tiere bedroht waren und wie man ihnen Habitate für das Überleben anbieten könnte.

Günther Wening und Josef Göppel

Günter Wening war Ingenieur für Elektrotechnik und hat sein Berufsleben bei dem weltweit agierenden Hersteller für elektronische Mess- und Regeltechnik Metrawatt in Nürnberg verbracht, davon viele Jahre als verantwortlicher Abteilungsleiter. Er blieb unverheiratet und kinderlos. Von den Anforderungen des Berufes erholte er sich früher mit Freunden auf Wasser­wander­ungen in selbstgefertigten Kanus. Später kamen ausgedehnte Wanderungen im Alpenvorland und in den Bergen dazu. Seine Ziele steuerte er mit einem alten VW-Bully an, den er selbst mit Bett und Kochecke ausgerüstet hatte. Auf seinen Wanderungen stellte Günter Wening naturkundliche Beobachtungen an und machte Freunde immer wieder auf das schnelle Verschwinden typischer Pflanzen und Tiere in der Bergwelt aufmerksam.
Seit 2009 hat Günter Wening der Stiftung Jahr für Jahr Zustiftungen zukommen lassen. Er starb nach schwerer Krankheit im Sommer 2017. Bei der Testamentseröffnung stellte sich heraus, dass er der Stiftung ein bedeutendes Wertpapierdepot zugewendet hatte. Die Stiftung Deutsche Landschaften hat – mit Günter Wening abgesprochen – aus den von ihm zur Verfügung gestellten Mitteln den fränkischen Landschaftspflegeverbänden unter anderem ermöglicht, in der Heimat unseres Förderers einen historischer Wanderweg für Wallfahrer (Jakobsweg) wieder zugänglich zu machen und einen Bierkeller im Berginneren für Fledermäuse zu öffnen.
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